Redfish Diaries

Jeremy Clark

In unserer Fotostrecke nimmt uns Jeremy mit nach South Carolina, einem Parade Revier für den bulligen Redfish.
Jeremy selbst wuchs in Virginia auf und fischte dort in den lokalen Seen und Teichen nach Large Mouth Bass. Nach dem Verlassen seiner Kleinstadt und dem anschließenden Dienst im United States Marine Corps, landete er im Tiefland von South Carolina – in Charleston, um genau zu sein. Hier beherrschen die Redfish das aquatische Szenario, wenn nach dem steigenden Gezeitenspiegel die Spartina-Grasflats zyklisch überschwemmt werden.
Nur ein paar hundert Meilen von der Ostküste der USA besitzen sie die spezielle Topographie und Flora, die das “Tailing” der Redfish in den Flats möglich macht. Bei Flut steigt das Wasser hoch genug, um ehemals trockene, mit Spartina, einer Gattung der Schlickgräser, bewachsene Flächen komplett zu fluten. Dem Sog des Wassers folgend, stellen sich die Redfish auf den Überflutungsflächen ein, um den Schlickboden nach Nahrung zu durchsuchen. Am ehesten macht man die Fische dann aus, wenn ihre Schwänze aus dem Wasser herausragen, während sie nach etwas wühlen, das sie auf dem Boden als Nahrung identifiziert haben. Dies bezeichnet man dann als Tailing.
Wenn Jeremy nicht in gerade in der Antarktis oder Neuseeland arbeitet oder gemeinsam mit seiner Frau die Hochzeitsfotografie betreibt, ist er auf einem Skiff zu finden, von dem aus er den bulligen Redfish mit der Fliege nachstellt und seinen beiden adoptierten Kindern die Wunder des Marschlandes näherbringt.
Jeremys Fotografie besticht durch eine gewisse Art von sanften und mattierten Tönen, seine Liebe zur offenen Blende weiß mit perfekt sitzendem Fokus zu glänzen und seine Inszenierungen des Southern Lifestyles sind so authentisch, dass man die Marschlandschaft fast riechen und schmecken kann.
Viel Spaß mit den Redfish Diaries von Jeremy Clark.

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